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#Frauenlesen

Leserückblick Juli

Ich hänge ziemlich hinterher in der #Frauenlesen Challenge. Das surreale Zeit-Paradoxon, das sich in der ersten Jahreshälfte durch Corona aufgetan hat und manche Tage schier endlos in die Länge zog, andere wiederum innerhalb eines Wimpernschlags verpuffen ließ, hat meinen Alltag ganz schön durcheinander gewirbelt.

Und das mit der Konzentration ist ja auch so eine Sache in Krisenzeiten. Lesepuste habe ich noch immer äußerst selten und auch nur für kurze Sprints durch die Buchseiten, längere Strecken sind nicht möglich. Also musste ich bezüglich der Challenge umdisponieren. Kurze Romane mussten her. Auch die Rezensionen zu den einzelnen Büchern sind ab jetzt etwas kürzer, um noch irgendeine realistische Chance zu haben, am Ende des Jahres die Challenge-Ziellinie zu überqueren.

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Dies und Das

Shakespeare-sei-dank!

Er ist der König des Theaters, der Meister der Worte und auch mehr als 400 Jahre nach seinem Tod noch immer in aller Munde – auf eine Art und Weise, die Vielen vermutlich gar nicht so richtig bewusst ist. Denn wann immer wir verlorene Liebesmüh beklagen, in der Kürze die Würze sehen oder behaupten, unser Herz auf der Zunge zu tragen, zitieren wir ye olde Bill Shakespeare.

Bei den Recherchen zu „Wir in den schönsten Farben“ bin ich auf etliche dieser Redewendungen gestoßen, die sich in unserer Alltagssprache eingenistet haben. Fünf meiner Aha-Momente habe ich hier mal zu einem handlichen Zitate-Päckchen zusammengeschnürt, schließlich kann man Shakespeare-Ballastwissen immer gut gebrauchen, um beispielsweise in Momenten peinlicher Stille das Eis zu brechen.

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#Frauenlesen

Rezension „The Terrible“

Das bisher ungewöhnlichste Buch meiner 2020-Challenge kommt von der britischen Autorin Yrsa Daley-Ward. Was als unbedarfte Coverliebe auf den ersten Blick begann, wurde schnell zu einer wilden Achterbahnfahrt, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Doch der Reihe nach.

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News

Wir in trüben Farben

Als ich Ende letzten Jahres die Idee für einen zweiten Teil von „Wir in den schönsten Farben“ hatte, war das Grundgerüst schnell gebaut. Ivy sollte nach dem Kunst-Studium zu den Jungs nach England ziehen und dort ihr Glück als Künstlerin versuchen. Alte Zweifel und neue Herausforderungen würden hier und da den Weg pflastern und vermeintliche Konkurrenten für Turbulenzen sorgen. Auf das Theater sollte ein Einblick ins Filmgeschäft folgen, auf alte Meister die Moderne Kunst.

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#Frauenlesen

Rezension „Alte weiße Männer“

Late to the Party, I know. Aber besser spät als nie.

Sophie Passmanns Buch wurde mir im letzten Jahr mehrfach in die Timeline geschwemmt und lag deshalb schon eine ganze Weile auf meinem SUB, aber irgendwie kamen immer die Ian McEwans und  Jonathan Coes dieser Welt dazwischen – alte weiße Männer, könnte man sagen. 

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#Frauenlesen

Rezension „Die Farbe von Milch“

Okay, okay. Ich habe vielleicht ein wenig geschummelt, als ich dieses Buch in meine #20für2020 Challenge unter der Rubrik „Historisches“ aufgenommen habe. Es hätte andere, passendere Bücher gegeben (die im Geiste auch schon vorgemerkt und in der Tat bereits auf dem Nachttisch geparkt sind).

Aber ich wollte „Die Farbe von Milch“ unbedingt lesen. Seit langem schon! Das kunstvolle Cover, der vielversprechende Klappentext – es war Liebe auf den ersten Blick. Außerdem versprachen die vielen Lobeshymnen in den Besprechungen ein brontë-eskes Feeling. (Ich liebe die Brontës!)
Und hey, eine Reise ins England des 19. Jahrhunderts ist jetzt auch nicht ganz am Thema vorbei.

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#Frauenlesen

Rezension: „Die Ehefrau“

„In dem Augenblick, in dem ich beschloss, ihn zu verlassen, in dem Augenblick, in dem ich dachte: Es reicht, befanden wir uns zehntausend Meter über dem Meer, wir rasten vorwärts und erweckten doch äußerlich den Anschein von Ruhe und Gelassenheit. Genau wie in unserer Ehe, hätte ich sagen können, aber warum, in diesem Moment alles zerstören?“

Mit diesen zwei Sätzen beginnt Meg Wolitzer ihren Abgesang auf die Ehe der Castlemans und mit diesen zwei Sätzen hatte sie mich bereits.

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#Frauenlesen

Meine 20 für 2020

So many books – so little time! Wo fängt man nur an?

Ich hatte viele Ideen, aber keinen Plan. Die zahlreichen Buchtipps, die ich auf Instagram von euch bekommen habe, erleichterten mir die Auswahl nicht unbedingt. Der Stapel der Wunschbücher wuchs und wuchs.
Doch dann stolperte ich im Internet über eine Lesechallenge, die mir das perfekte Gerüst für mein Vorhaben liefern sollte.

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#Frauenlesen

Ehre, wem Ehre gebührt

Eigentlich wollte ich mein Klagelied an dieser Stelle um eine weitere Strophe erweitern. Es sollte um das Ungleichgewicht bei der Vergabe von Literaturpreisen gehen – anknüpfend an den von mir bereits zu Beginn der Artikelserie erwähnten Literaturnobelpreis und seine Männerquote von fast 90 Prozent.

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#Frauenlesen

Medienpräsenz – Von Platzhirschen und Einhörnern

Ich habe mir neulich den Spaß gemacht und die Bücher, die im letzten Jahr im „Literarischen Quartett“ besprochen wurden, nach Autorinnen und Autoren ausgezählt. An dieser Stelle schnipse ich mal kurz einen Trommelwirbel herbei, um die Spannung für einige Sekunden länger in die Höhe zu treiben, obwohl eigentlich jeder, der meine Artikelserie bis hierher verfolgt hat, ahnen dürfte, worauf es hinauslaufen wird.